Der Zündstrahlmotor basiert auf dem Dieselprinzip. Der Dieselmotor hat sich seit über hundert Jahren als wirtschaftlichster Verbrennungsmotor etabliert. Er bietet physikalische Vorteile, mit denen auch der Zündstrahlmotor punktet.
Doch der Zündstrahlmotor kann noch mehr: Ein höheres Verdichtungsverhältnis steigert den Wirkungsgrad. Schwachgas (Biogas, Klärgas, Deponiegas) ist durch seinen großen CO2- Anteil sehr klopffest und eignet sich daher bestens zur Verbrennung im Zündstrahl- motor. Das Gas wird der angesaugten Verbrennungsluft beigemischt. Dieses Schwachgas-Luft- Gemisch wird im Motor verdichtet, und das Einspritzen einer kleinen Menge Zündöl leitet im Brennraum die Zündung ein.
Um die thermodynamischen Vorteile des Dieselprinzips bei der Biogasverbrennung voll zu nutzen, haben wir den Dieselmotor zum Zündstrahlmotor weiterentwickelt. Eine optimierte Nockenwelle minimiert beispielsweise den Biogas-Spülverlust. Am wichtigsten für den maximalen Wirkungsgrad ist jedoch die intelligente
Einspritztechnik.
Höherer Wirkungsgrad heißt höhere Energieausbeute. Das bedeutet: Perfekte Nutzung der Rohstoffe, optimal wirtschaftlicher Betrieb.
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Der Energiegehalt von Biogas liegt deutlich unter dem von Erdgas, hat aber eine sehr große Spannweite. Mit dem Zündstrahlprinzip gleichen wir diese starken Energieschwankungen im Biogas aus und gewährleisten so einen zuverlässigen Betrieb mit optimalem Wirkungsgrad. |
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Aufgrund des höheren Verdichtungsverhältnisses mit dem Dieselprinzip ergibt sich für den Zündstrahler physikalisch ein um bis zu 5% höherer Wirkungsgrad. |
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Die Klopffestigkeit von Biogas liegt deutlich über der von Erdgas. Dies ermöglicht im Zündstrahlprinzip eine wesentlich höhere Verdichtung und somit eine erhebliche Wirkungs-
gradsteigerung. |